
Handtücher wirken schnell hart und körnig – dabei liegt das meist nicht am Material, sondern an der Waschroutine. Welche Temperatur wirklich nötig ist und warum Weichspüler oft mehr schadet als hilft, liest du hier.
Welche Temperatur für Handtücher?
Die klassische Empfehlung lautet 60 Grad, damit Bakterien und Keime zuverlässig abgetötet werden – besonders wichtig bei Gesichts- und Küchenhandtühern oder wenn jemand im Haushalt krank ist. Bei normal genutzten Handtüchern im Alltag reichen in Kombination mit einem guten Waschmittel oft auch 40 Grad aus.
Warum Weichspüler bei Handtüchern oft keine gute Idee ist
Weichspüler legt einen dünnen Film aus Fett- und Wachsstoffen um die Fasern. Das fühlt sich zunächst weich an, verstopft aber auf Dauer die feinen Poren der Frotteefasern – und genau die sind für die Saugfähigkeit verantwortlich. Das Ergebnis: Handtücher, die zwar weich wirken, aber Feuchtigkeit schlechter aufnehmen.
Wie Handtücher trotzdem weich bleiben
Zu viel Waschmittel hinterlässt Rückstände, die Handtücher hart machen können.
Eine gute Schleuderdrehzahl verkürzt die Trockenzeit und verhindert steife Fasern.
Lockert die Fasern mechanisch auf – ganz ohne Weichspüler-Zusatz.
Bei Lufttrocknung: Handtücher vor dem Aufhängen kräftig ausschlagen, das lockert die Fasern.
Wie oft sollte man Handtücher waschen?
Duschhandtücher halten bei normaler Nutzung etwa 2–3 Anwendungen, bevor sie gewaschen werden sollten. Gesichts- und Küchenhandtücher, die häufiger mit Keimen in Kontakt kommen, wäschst du am besten nach jeder Nutzung oder spätestens alle 2 Tage.
Welches Waschmittel für Handtücher?
Für die meisten Handtücher reicht ein normales Vollwaschmittel. Bei empfindlicher Haut oder Neigung zu Hautreizungen lohnt sich ein Sensitiv-Waschmittel ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe – mehr dazu auf unserer Seite Waschmittel für Allergiker.
Häufige Fragen
Muss man Handtücher bei 60 Grad waschen?
Für eine zuverlässige Keimreduktion ja, besonders bei Gesichts- und Küchenhandtühern. Bei normaler Alltagsnutzung reichen oft auch 40 Grad.
Warum werden Handtücher hart ohne Weichspüler?
Meist liegt es nicht am fehlenden Weichspüler, sondern an überdosiertem Waschmittel oder zu wenig Schleuderdrehzahl. Ein Trocknergang löst das Problem meist zuverlässig.
Wie bekomme ich Handtücher weich ohne Weichspüler?
Nicht überdosieren, ausreichend schleudern und im Trockner trocknen oder vor dem Aufhängen kräftig ausschlagen.
Wie oft sollte man Handtücher waschen?
Duschhandtücher etwa alle 2–3 Anwendungen, Gesichts- und Küchenhandtücher häufiger.
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Mehr zu den verschiedenen Waschmittel-Arten liest du in unserem Artikel Waschmittel-Arten im Überblick.